Ecke links oben
Ecke rechts oben
sgs logo animiertes brett

TSV Nittenau - SG Siemens Amberg


Einen schweren Stand hatten die Schachspieler der SG Siemens Amberg in der 2. Runde des Oberpfälzer Pokals: Die eine Liga tiefer spielenden Gastgeber aus Nittenau hielten gut mit und zwangen die Amberger, einiges zu riskieren, um ins Viertelfinale einziehen zu können. Dort wartet mit Wacker Neutraubling ein harter Brocken auf die Siemensianer.
Die Partie an Brett 4 zwischen Ambergs Neuzugang Ljubisa Petrovic und Franz-Josef Schreiner verlief unspektakulär. Nach beiderseits solidem Spiel einigte man sich auf ein Unentschieden. Am 2. Brett bot Gerhard Franz einen echten Leckerbissen. Mit einem positionellen Qualitätsopfer setzte er seinen jungen Widersacher Michael Plank derart unter Druck, dass dieser auf Dauer nicht standhalten konnte.
In der Begegnung zwischen SGS-Kapitän Wolfgang Reindl und Christian Maurer entwickelte sich von Begin an ein offener Schlagabtausch. Aber anstatt den Remshafen anzusteuern, verkomplizierte Reindl die Position zu seinen Ungunsten und verlor. Durch diesen Erfolg am Spitzenbrett hätte Nittenau ein 2:2 zum Weiterkommen gereicht, also musste Josef Schlaffer gegen Bernd Moore alle Energie aufbieten, um eine Remisstellung noch zum Sieg zu führen. So ließ Schlaffer, um einen Bauern zu erobern, seinen König im Feuer, aber nachdem sich der Pulverdampf verzogen hatte, entschied der Mehrbauer den Tag.

Alle Bilder und Texte sind urheberrechtlich geschützt
Webdesign: Thomas Krieger