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Der Aschacher Löwe

Jeder heute von den "Jungen Wilden" spricht,
vergeßt mir dabei uns'ren "Seepi" nicht!
1984, der Verein lag beinah schon darnieder,
da brüllte der Aschacher Löwe wieder.
Zusammen mit zwei anderen Wilden
konnte die "Amberger Bank" er bilden.
Als Leittier an den hinteren drei Brettern
gehörte er zu den Ligarettern.

 

Für's Brüllen erhielt er nicht immer nur Lob,
wenn am Spielabend den Geräuschpegel er hob.
Noch eins was uns alle betraf:
Löwen brauchen auch tagsüber viel Schlaf.
Wird der "Seepi" am Spieltag nicht wach,
bereitet dies allen viel Ungemach.
Hat er im Königsgambit dann zugeschlagen,
stellt hinterher keiner mehr lästige Fragen.


Der "Seepi" weilt noch unter uns - Gott sei Dank,
packt den Tiger zu gern in den Tank.
Doch der Löwe bewegt sich wohl am Ende
gewandt und sicher in schlechtem Gelände.

 

Der "Seepi" hat sich langsam gefestigt,
jetzt nicht mehr ältere Herren belästigt.
Er paßt so richtig in unser Bild,
ist zwar nicht mehr jung und wild,
doch wenn er es für nötig hält,
sein Brüllen durch die Stille gellt.


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