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Halbfinale Viererpokal 2007/2008

Die Träume der Amberger Schachspieler, wie in der letzten Saison in das Finale des Oberpfälzer Viererpokals einzuziehen, sind geplatzt. Gegen den Vorjahressieger Regensburger Turnerschaft zog die SG Siemens im Halbfinale mit 1,5:2,5 den kürzeren: gleiches Ergebnis wie im Pokalendspiel 2007. Gegner der RT im Finale ist der SK Schwandorf, der sich gegen die Sf Roding mit 2,5:1,5 durchsetzte.
Wie schon in den Runden zuvor profitierten die Donaustädter von ihrer "Lokomotive" Pavel Novak am Spitzenbrett. Obwohl Andreas Beyerlein gegen ihn eine hervorragende Leistung zeigte, blieb ihm der Erfolg versagt. Das Leichtfigurenendspiel schien lange Zeit ausgeglichen, aber letztlich gab der Raumvorteil für den präzise agierenden Tschechen den Ausschlag. Mit viel Zähigkeit versuchte SGS-Mannschaftsführer Wolfgang Reindl an Brett 2 gegen Erich Zoll zum Sieg zu kommen. Doch die Schwachstelle in dessen Bauernstruktur ließ sich nicht ausnutzen, somit blieb es beim Remis.
Als großer Kämpfer erwies sich Gerhard Franz. Nach einer überraschenden Kombination des Gegners eigentlich am Boden, gelang es ihm mit einfallsreichem und sehr geduldigem Spiel, verlorenes Terrain nach und nach zurückzugewinnen, bis RT-Kapitän Andreas Bassermann nach weit über fünf Stunden Spielzeit schließlich mit leeren Händen dastand. Am 4. Brett trafen mit Gerd Wiesgickl (SGS) und Christian Bergthaller zwei ausgewiesene Angriffsspieler aufeinander. Leider geriet Wiesgickl im Lauf der Partie in eine etwas beengte Position; dies nutzte sein Kontrahent zu Materialgewinn und drang dann über die offene e-Linie entscheidend ein.

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